Was wenn mal Beznau hoch geht?

Was geschieht bei einem GAU – Schreckens-Szenario mit zu vielen offenen Fragen

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Was geschieht bei einem GAU

Fukushima – Ein Jahr danach

fukushima logo 240pxAm 11. März letzten Jahres ist das passiert, was gemäss Atomlobby nicht passieren kann: Ein Super-GAU. Die Katastrophe in Japan hat den Blick auf die Atomtechnologie verändert

1. Aufräumarbeiten in Fukushiima: Wo sind die Arbeiter?
Es gibt heute weder Zahlen zur Anzahl Aufräum-Arbeiten, noch zu ihrer Gesundheit oder ihrer Strahlungsdosis. Offiziell sind bisher vier Personen bei den Aufräumarbeiten gestorben. Ein Zusammenhang zwischen Strahlungsbelastung und Tod wird weder vom japanischen Staat noch von der Betreibergesellschaft Tepco anerkannt. Dies dürfte auch zutreffen, denn die Arbeit in den Schutzanzügen, worin man weder richtig atmen noch trinken kann, stellt eine so hohe körperliche Belastung dar, dass die Arbeiter eher daran sterben, als an der direkten Strahlenbelastung. Hideyuki Ban, Präsident von CNIC (Citizens‘ Nuclear Information Center): «Tepco veröffentlicht keine aktuellen Zalhlen. Im Bericht der Unfalluntersuchungs-Kommission steht, dass bis zum 30.9.2011 16‘916 Personen in Reaktorkomplex in Fukushima-Daiichi gearbeitet haben.» Davon haben offiziell 162 über 100 Millisievert abbekommen. Doch die Strahlungsmengen der einzelnen Arbeiter werden nicht immer genau registriert. Ban berichtet weiter: «In mehr als 10 Fällen weiss man nicht, wo sich die ehemaligen Arbeiter heute befinden. Oder man liest, manche Arbeiter hätten ohne Badge, der die Strahlungsmenge misst, gearbeitet, oder mit dem Badge anderer Personen.» Dass fast keine Informationen in der Öffentlichkeit erscheinen, lässt Zensur vermuten. Offenbar gibt es eine vertraglich festgelegte Schweigepflicht für die Arbeiter. Generell scheinen Zensur und Druck in Atomfragen in Japan immer noch allgegenwärtig zu sein. Die Presseagentur Jiji berichtete am 16.12.2011 von 660‘000 in Fukushima-Daiichi eingesetzten Arbeitern!
Quellen: CNIC, Jiji.com

2. Mogeln bei Strahlungsmessungen
Gemäss der Tageszeitung Nikkan-Gendai wurden bedeutende Unterschiede zwischen den Messdaten des Wissenschafts- und des Umweltministeriums im Dorf Iidate festgestellt.
In Iidate hat das Umweltministerium an 3147 Stellen im Gemeindegebiet bis zu 21,2 Mikrosievert pro Stunde gemessen. Im grössten Teil des Gemeindegebietes übertreffen die Messwerte die staatlich festgelegten Grenzwerte von 3,8 Mikrosievert pro Stunde. Die Messwerte des Wissenschaftsministeriums liegen zum Teil sehr viel tiefer. Diese grossen Unterschiede erklärt der ortsansässige Landwirt Kenichi Hasegawa: «Mehrere Dorfbewohner haben gesehen, dass einige Bauarbeiter des Generalunternehmens, welches mit dem Modellprojekt der Dekontamination beauftragt ist, die Messstelle (des Wissenschaftsministeriums) mit Hochdruckreiniger gewaschen und die ganze Erde um den Sockel der Messstation ausgewechselt haben.»
Quelle: Nikkan Gendai, www.gendai.net

3. Nur noch zwei AKW am Netz
Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe sind nur noch zwei der insgesammt 54 Reaktoren Japans am Netz: Einer in Nordost-Honshu, einer in Hokkaido. Ende April werden keine AKW mehr am Netz sein. Der japanische Staat bereitet Energiesparmassnahmen für den kommenden Sommer vor (in Japan liegt die Stromverbrauchsspitze im heissen Sommer).
Der Druck aus der Industrie auf die Regierung, AKW wieder hochzufahren steigt – ebenso wie der Widerstand dagegen in den Standortregionen. Im Gegensatz zur Schweiz, benötigen in Japan die Reaktorbetreiber die Zustimmung der Standortgemeinde und der Präfektur für das Wiederhochfahren der AKW.
Quelle: Global Ethics, CNIC

4. So wird radioaktives Material in Japan verbreitet
Diese Geschichte ist dem Betreiber eines Holzofenpizza-Restaurants auf Okinawa passiert: Er hatte sein Stückholz, das er bei einem Holzhändler eingekauf hatte, von einem Labor auf Radioaktivität untersuchen lassen. Das Resultat: Im Holz wurden 468 Becquerel pro Kilo (Cäsium) nachgewiesen, 59000 Becquerel in der Holzasche. Als Herkunft des Holzes wurde die Präfektur Gifu in West-Japan angegeben, dort ist die Radioaktivität nur gering. In Wirklichkeit stammte es aber aus der Präfektur Fukushima. Die offiziellen Grenzwerte für Stückholz sind 40 Becquerel, für Deponieabfälle 8000 Becquerel. Ein grosses Problem ist die Asche. Beispielweise fand ein Landwirt, 60 km von Unfallreaktor entfernt, 80000 Becquerel in der Asche seines Ofens.
Quelle : Okinawa-Times, http://www.rinya.maff.go.jp/

5. Fukushima will 100% erneuerbar werden
Die Präfektur Fukushima hat für den 29. Februar eine Konferenz einberufen, um die erneuerbaren Energien zu fördern. Ziel ist es, den gesamten Primärenergiebedarf der Präfektur bis 2040 zu 100% mit erneuerbaren Energien decken. Im Monat März ist die öffentliche Vernehmlassung vorgesehen. Bis anhin liegt der Anteil an erneuerbaren Energien in der Präfektur Fukushima um 20%.
Quelle: Alterna, Kahoku Online-Network

6. Nobelpreisträger engagiert sich für den Atomausstieg
Kenzaburo Oe, der japanische Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur, engagiert sich sehr stark für den japanischen Atomausstieg. Gemeinsam mit Kollegen organisierte er im September 2011 unter dem Titel «Sayonara Genpatsu» (AKW Ade) in Tokyo eine Grosskundgebung mit 60‘000 Menschen. Eine weitere Demonstration folgte im Februar. Im Juli ist eine weitere Kundgebung mit 100‘000 Menschen geplant. Kenzaburo Oe will 10 Millionen Unterschriften für den Atomausstieg zusammenbringen – fast 5 Millionen sind bereits gesammelt.
Quelle: www.sayonara-nukes.org, Tokyo-Shinbun

» via Schweizerische Energie-Stiftung SES

Wohin evakuiert man 36 Millionen Menschen?

Sieben Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima, wurden in der Hauptstadt Tokio, ca 240 km Luftlinie vom Unglücksort entfernt, Strahlungswerte gemessen, die knapp unter dem für Evakuierungen vorgesehenen Grenzwert liegen.
Tokio und deren Agglomeration zählt bis zu 36 Millionen Einwohner. Wohin mit ihnen? Wohin mit der ganzen Infrastruktur einer Industrie und Wirtschaftsmetropole?
Die Tokioter Grenzewerte wurde in der Stadt von Fukushima schon lange weit überschritten aber auch hier die Frage, wohin mit fast 300‘000 Menschen?

Die bittere Wahrheit der Atomindustrie erleben die Japaner am eigenen Leib und können sich dem nicht mehr entziehen. Einer Atomkatastrophe kann man nicht entkommen. Man kann nur hoffen, dass nicht das AKW in der Nähe hochgeht, sondern eins weit weg entfernt. Sicher ist nur, dass nach Fukushima weitere Katastrophen folgen werden.

» Artikel „Extrem hohe Radioaktivität in Tokio gemessen“

20 Minuten Online - Extrem hohe Radioaktivität in Tokio gemessen - News 1318694936214

Fukushima: Konzentration an Radioaktivität. Vor allem Kinder leiden an den Folgen

Veränderte Hormonwerte bei Kindern aus Fukushima

Knapp sieben Monate nach der Katastrophe in Japan haben Experten ausserhalb der Sicherheitszone von Fukushima eine hohe Konzentration an Radioaktivität festgestellt. Vor allem Kinder leiden an den Folgen.

» Tagi Artikel

Veränderte Hormonwerte bei Kindern aus Fukushima - News Panorama- Vermischtes - tagesanzeiger

Fukushima zeigt unds Heute, wir wollten einfach nichts ändern.

Der Supergau in Japan öffnet plötzlich allen die Augen, für das was schon immer da war. Die Alternativen zu Atomenergie und zu schädlichen CO2 belasteten Energieversorgung waren schon immer vorhanden. Nur, man wollte ganz einfach nichts ändern. Wenn sich etwas ändert, dann auch die Verteilung des Geldes und das darf ja nicht sein.

Jetzt auch der Weltklimarat IPCC bekannt gegeben, dass man bis 2050 etwa ¾ aller Energien aus alternativen Quellen stammen können.

Vertreter von mehr als 100 Ländern hatten von Donnerstag bis Montag um jeden Satz der 30-seitigen Zusammenfassung des Reports für Politiker gerungen, bevor sie verabschiedet wurde. Insbesondere Brasilien sowie die Ölstaaten Saudi Arabien und Katar hatten nach Angaben von Greenpeace die Verhandlungen immer wieder verzögert und Kernaussagen des Reports in der Kurzfassung für Politiker verwässert.

Jetzt ist die Zeit zum Handeln!

» Wissenschaftler träumen vom grünen Planeten bis 2050 – Tagi Online

Wissenschaftler träumen vom grünen Planeten bis 2050 - News Wissen- Natur - tagesanzeiger

Schrottreaktor Mühleberg muss endlich offline gehen!

Wenn man nach den kombinierten Begriffen „Mühleberg“ und „Risse“ googlet, stosst man auf einen Bericht des Tagesanzeigers vom Februar 2008:

«Aber die Atombehörden schreiten nicht ein. Mühleberg wird weiter am Limit betrieben»

Ist da im ersten Abschnitt zu lesen. Und weiter liest man dort:

… Darin kommt auch die HSK zum Schluss, dass die Kernmantelrisse ein ernstes Problem seien, allerdings erst ab 2012 …

… «Für den aktuellen Betrieb erfüllt der rissbehaftete Kernmantel die ihm zugedachte sicherheitstechnische Aufgabe», liess sich die HSK im Dezember verlauten. «Dennoch ist absehbar, dass für einen Langzeitbetrieb über 40 Jahre hinaus die bruchmechanischen Zulässigkeitskriterien nicht mehr erfüllt sein werden», so der offizielle Befund der Bundes-Atomaufsicht …

.. «Solange wir die Sicherheit für gegeben halten, ist eine Reparatur oder ein Ersatz nicht nötig», so Treier. Für die Zeit nach 2012 brauche es aber «eine Neubewertung» …

In Tat und Wahrheit wird auch 2012 aber gar nichts gemacht. Man wird es einfach für 40 Jahre weiterbeobachten wollen?

Dieser Schrottreaktor muss sofort vom Netz!

» Tagi Bericht

muehleberg

Uups – Ganze vergessen: Zwischenlager neben neuem AKW Mühleberg gehört dazu

Am 13. Februar stimmt das Berner Volk über ein neues Atomkraftwerk in Mühleberg ab – Stimmungsbüchlein hat man aber vergessen zu schreiben, das auch ein Zwischenlager dazugehört.
Drei Fussballfelder gross soll das Zwischenlager werden und unter anderem auch radioaktiven Müll von anderen Atomkraftwerken aufnehmen.
Ob man es mit der Sicherheit auch so genau nehmen wird?

muehlebergAKW

Stromlücke – Die immer wiederkehrende Lüge

Die «Stromlücke» ist ein Mythos. Die «Stromlücke» ist eine Denklücke. Erfunden in der Werbeabteilung der Atomlobby, soll uns die drohende Strom-Knappheit gefügig machen für die Fortsetzung einer verfehlten Strompolitik. Auch der Bundesrat hat die Lücke bereits im Kopf. Schade. Denn eine zukunftsfähige und sichere Stromversorgung setzt nicht auf neue Gas- und Atomkraftwerke, sondern auf Effizienz und Erneuerbare.

Die Angstmacherei mit der drohenden Strom-Knappheit soll uns gefügig machen für die Fortsetzung einer verfehlten Strompolitik. Wer „Stromlücken“ mit Atommüll füllen will, der hat eine Denklücke im Kopf und später ein Loch im Portemonnaie. Eine zukunftsfähige und sichere Stromversorgung setzt nicht auf das Klumpenrisiko AKW, sondern auf einheimische und sich erneuernde Energieträger wie Wasser, Wind, Biomasse, Erdwärme und Sonne, sowie auf einen effizienten Einsatz von Strom Das Atomloch ist eine Chance für unsere Volkswirtschaft. Packen wir sie!

«Stromlücke» zum Vierten
Bereits zum vierten Mal sieht sich die Schweizer Bevölkerung mit der sogenannten Stromlücke konfrontiert. Wie heute, ging es auch in den 70ern, den 80ern und 90ern immer um den Bau von neuen Atomkraftwerken. So schreibt zum Beispiel der VSE (Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke) im September 1987 in seinem 10-Werke-Bericht: „Die Stromlücke erreicht bis zum Winterhalbjahr 2004/2005 ein Ausmass von 4,3 Milliarden Kilowattstunden, ….Ohne Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Kaiseraugst wird die Lücke sogar 7,2 Milliarden Kilowattstunden betragen“. Kaiseraugst wurde nie gebaut und die Lichter gingen trotzdem nicht aus. Die „Strom-Lücke“ war bisher eine Strom-Lüge und wird es auch in Zukunft bleiben.

Stromberg statt Stromlücke
Heute produzieren die schweizerischen Kraftwerke ein wenig mehr Strom (64 Terawattstunden), als wir SchweizerInnen pro Jahr auch verbrauchen (57 TWh ). Zählen wir die zwei von uns in Frankreich gebauten AKW noch hinzu, so haben wir heute einen Produktionsüberschuss von zwei AKW Gösgen (+20 Terawattstunden). Der Blick in die nahe Zukunft und über unsere Landesgrenzen hinweg zeigt, dass die Schweizer Stromfirmen vor allem im nahen Ausland neue Grosskraftwerke gebaut haben oder dabei sind solche zu bauen. Bis in zehn Jahren wird die Schweizer Stromwirtschaft im In- und Ausland gegen 100 Terawattstunden produzieren. Das ist also annähernd das Doppelte unseres heutigen Landesverbrauchs. In Anbetracht dieser Zahlen, ist faktisch keine Stromlücke in Sicht.

Märkte haben keine Lücken
Die Schweiz ist ab 2008 zu 100% in den europäischen Strommarkt integriert. Die Systemgrenze Schweiz gibt es in Sachen Strom also nicht mehr. Was es einzig noch gibt, sind begrenzte Transportkapazitäten auf den grenzüberschreitenden Stromautobahnen. Aber diese sind gemäss Bundesamt für Energie schon heute genügend gross, um die gesamte AKW Kapazität durch Importe zu ersetzen. Auch der Chefökonome des Bundes, Herr A. Brunetti, runzelt beim Begriff „Stromlücke“ seine Stirn. Funktionierende Märkte haben keine Lücken. Auch der Strommarkt funktioniert nach Angebot und Nachfrage. Wird das Angebot knapp, steigen im offenen Markt die Preise. Und der Strom fliesst dorthin, wo am meisten dafür bezahlt wird. Der Begriff „Stromlücke“ ist unter diesen ökonomischen Gegebenheiten schlicht absurd.

Weichen jetzt auf Zukunft stellen
Niemand bestreitet die Tatsache, dass die alten AKW spätestens ab 2020 aus Sicherheitsgründen vom Netzt gehen müssen. Das sich dann öffnende „Atomloch“ gilt es mit kluger Strompolitik, respektive mit besseren Alternativen zu füllen. Das „Atomloch“ ist darum kein Anlass zur Sorge, sondern die grosse Chance, unsere Stromversorgung nachhaltiger und sicherer zu gestalten. Nur der Umstieg auf erneuerbare Energieträger kann langfristig wirkliche Versorgungssicherheit bei minimaler Umweltbelastung bieten. Auch wenn die Stromverkäufer die Alternativen ständig klein- und den Atomstrom billigreden, die Zukunft liegt nicht im Klumpenrisiko AKW, sondern bei den erneuerbaren Energien und im effizienten Einsatz von Strom. Die Wissenschaft und die Bundesverwaltung haben mehrfach mit Studien belegt, dass der Weg in Richtung Stromzukunft ohne AKW nicht nur möglich und nachhaltiger ist, sondern uns alle auch langfristig günstiger zu stehen kommt.

«Friss ein Drittel weniger» ist möglich
Das Stromsparpotential ist enorm. Jede dritte Kilowattstunde wird heute verschwendet und könnte mit heute bester Technologie verhindert und eingespart werden. Weil Strom nichts kostet, wird er in unsinnigen Elektroheizungen, in wartenden Kopiermaschinen und ineffizienten Glühbirnen regelrecht verbraten. Hier braucht es harte Zulassungsbeschränkungen für elektrische Anwendungen und Geräte. Zum Beispiel reichen ein Standby-Verbot, beste Elektrogeräte und effiziente Beleuchtung aus, um Beznau 1+2 abzuschalten zu können. Das schöne dabei: Statt das Geld für Uran und Gas in den Kreml schicken zu müssen, bleibt es in der Schweiz, schafft dauerhafte Arbeitsplätze und Exportchancen für effiziente Technologien. Mit einer wirksamen Stromsparpolitik könnte das Parlament mindestens die Hälfte des „Atomlochs“ einfach wegsparen. Sparen ist zwar nicht ganz gratis. Aber Strom aus einem neuen AKW kostet mindestens das Doppelte.

Eine Frage des politischen Willens
Die Vollversorgung mit sauberem Strom ist nicht eine Frage der Potentiale, sondern eine Frage des politischen Willens und der politisch festgelegten Preise. Solange Atom-, Gas- und Kohlestrom ihre Vollkosten ( zum Beispiel Klimaschäden, Atommüllverwahrung, Risikokosten) nicht tragen müssen, sind die Spiesse für die sauberen Technologien unfair kurz. Das muss sich ändern. Ein Anfang ist mir der Einführung der Einspeisevergütung getan. Wer in 30 Jahren keine Stromengpässe wegen Uran-Mangel oder leeren Gaspipelines haben will, der muss entschieden mehr tun. Und zwar jetzt.

» Aus Schweizerische Energie-Stiftung SES

Neue AKWs aus politischem Kalkül

Barack Obamas Entscheid zwei neue Atomreaktoren bauen zu lassen, ist ein reiner politischer Schachzug. So dumm, dies mit dem Klimaproblem zu rechtfertigen, ist Obama nicht.

„Zwei Atomreaktiren sind noch keine Atomrenaissance“ meint auch Rudolf Rechsteiner und meint weiter „Neue Windturbinen ersetzen zur Zeit alle zwei Wochen ein AKW. Windstrom ist hlab so teuer wie Atomstrom.

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Über 95% der Schweizer wollen keine neuen AKWs

Die Umfrage, die der Stromkonzern Alpiq in Auftrag gab, ergab das nur 4.5% für eine Erweiterung oder gar Neubau von AKWs ausspricht.
Im Gegenzug sehen aber über die Hälfte nämlich 57% die Lösung der Energieprobleme in den erneuerbaren Energieformen.

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