Wertvoller als die Mondlandung: Solar Impuls meistert seinen ersten 24 Stunden Flug

Die Mondlandung war eine gewaltige technische Leistung, aber Piccards Team hat Heute etwas vollbracht, was der Menschheit in Zukunft wohl viel mehr bringen wird als damals die Mondlandung.
Es geht um Energieeffizienz. In der Zukunft können wir uns nicht nur damit begnügen, noch mehr und neue Energiequellen zu erschliessen, viel mehr ist es wichtig, die Nutzung der vorhandenen Energiequellen effizient zu gestalten. Solar Impuls hat einen weiteren grossen Schritt in diese Richtung gemacht.
Ein Hoch für Piccard und sein Team!

» solarimpulse.com

SolarImpulse

Stromfresser

Computer, HiFi-Anlagen, Drucker und viele weitere Geräte verbrauchen
auch in ausgeschaltetem Zustand 150 Mio kWh Strom im Jahr.
Das ist achtmal soviel, wie alle Solarstromanlagen in der Schweiz
produzieren. Ein Drucker beispielsweise benötigt nur 8% des Stroms
fürs Drucken, 92% fürs Warten – auch im abgeschalteten Zustand.

Dieser Unsinn muss gestoppt werden: Geräte, die sich nicht per
Schalter vom Stromnetz trennen lassen, müssen verboten werden.

Printer

Energiesparen ist immer gut!

Au der Site topten.ch finden sie alle Angaeben um Energiebewusst einzukaufen.Topten schreibt dazu:
Wir wollen den KonsumentInnen ermöglichen, rasch die besten Produkte und Dienstleistungen für den Arbeitsplatz oder das Heim zu finden. Gut, besser, die Besten heisst für uns:

  • wenig Energieverbrauch,
  • geringe Umweltbelastung,
  • gute Gebrauchsfähigkeit,
  • gesundheitlich unbedenklich,
  • sehr gute Qualität,
  • möglichst fair trade berücksichtigt,
  • vernünftiger Preis, gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis.

» topten.ch

Der Stromfresser unterm Schreibtisch

Energiesparlampen, Hybridautos, Gemüse vom Ökobauern: Es gibt viele Möglichkeiten, sein Leben umweltbewusster zu gestalten und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das gilt selbstverständlich auch für den Umgang mit dem PC. Ganz leicht wird es den Verbrauchern aber nicht gemacht.

» mehr auf Spiegel online 

Atomstrom: Nein danke – Ja bitte?

Die drohende Energielücke in der Schweiz kann aus Sicht des Bundesrates nur mit neuen Atomkraftwerken geschlossen werden. Nun ist die AKW-Debatte neu entflammt. Eine Debatte, die in den 70er und 80er Jahren die Schweizer Bevölkerung bewegt und mobilisiert hat wie keine andere. Hunderttausende demonstrierten gegen Kaiseraugst, Gösgen, Graben, drückten ihr Entsetzen über Tschernobyl aus, kämpften gegen die Endlagerung von Atommüll. AKW ja oder nein – das war nicht nur eine politische, sondern auch eine Glaubensfrage.
Inwiefern gleichen sich heute die Argumente von damals? Werden wieder Tausende von Menschen gegen die Atomkraft aufmarschieren? Oder ist die Akzeptanz grösser und der Widerstand geringer geworden?

»  Arene online anschauen

Energiewende ist technisch machbar

„Wir haben 40% zu viel Strom, wir sind Netto-Exporteur.“ Das sagte Ueli Forster, Präsident des Wirtschaftsverbands économiesuisse noch 2003.

  • Sparen mit effizienten Lampen und Elektrogeräten soviel Strom ein, wie die veralteten Atomkraftwerke Beznau 1+2 im Winter produzieren. Ohne Komfortverlust. Und erst noch bei tieferen Stromkosten von 500 Millionen Franken pro Jahr!
  • Sparen mit besserer Wärmedämmung von Gebäuden, mit forciertem Ersatz von Elektroheizungen durch Wärmepumpen und mit dem verstärkten Einsatz von Warmwasser-Sonnenkollektoren doppelt so viel Strom ein wie das Atomkraftwerk Mühleberg im Winter produziert. Reduktion der Stromkosten: 500 Millionen Franken pro Jahr!
  • Kompensieren die Winterstromproduktion des grössten Atomkraftwerks Leibstadt, wenn wir einen Zehntel der 750‘000 Ölheizungen durch Blockheizkraftwerke austauschen.

Nicht nur der Bau eines neuen AKW kann durch Energiesparen hinfällig werde, sondern selbst das Ersetzen von ein bis zwei AKWs ist dadurch möglich. Dafür braucht es aber das Mitspielen der Bürgerlichen Mehrheit im Parlament die bis anhin jede Sparmassnahme verhindert. hat.