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Kategorie: Politik

Gegen Atomkraft

Gegen Atomkraft

630’000 Unterschriften gegen Atomkraft

Anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des EURATOM-Vertrages übergaben am 23. März 2007 VertreterInnen von GLOBAL 2000 und seinem Netzwerk Friends of the Earth Europe mehr als 630.000 Unterschriften gegen die Atomkraftnutzung an EU-Energiekommissar Andris Pieblags. Gegen 20’000 Unterschriften davon stammen aus der Schweiz. 780 Anti-Atom- und Umweltorganisationen beteiligten sich an der Unterschriftenaktion.

Mehr Infos unter:
http://www.foeeurope.org/activities/Nuclear/nuclear.htm
oder
http://www.million-against-nuclear.net/

Unterschriften

Zehnmal sicherer als 100% sicher?

Zehnmal sicherer als 100% sicher?

„Der EPR ist zehn mal sicherer, als die herkömmlichen Atomkraftwerke“ sagt die konservative französische Industrieministerin Fontaine.
Wie ist das möglich? Wurde uns nicht jahrzehntelang eingetrichtert, die bisherigen AKW`s seien zu hundert Prozent sicher?

Atomstrom: Nein danke – Ja bitte?

Atomstrom: Nein danke – Ja bitte?

Die drohende Energielücke in der Schweiz kann aus Sicht des Bundesrates nur mit neuen Atomkraftwerken geschlossen werden. Nun ist die AKW-Debatte neu entflammt. Eine Debatte, die in den 70er und 80er Jahren die Schweizer Bevölkerung bewegt und mobilisiert hat wie keine andere. Hunderttausende demonstrierten gegen Kaiseraugst, Gösgen, Graben, drückten ihr Entsetzen über Tschernobyl aus, kämpften gegen die Endlagerung von Atommüll. AKW ja oder nein – das war nicht nur eine politische, sondern auch eine Glaubensfrage.
Inwiefern gleichen sich heute die Argumente von damals? Werden wieder Tausende von Menschen gegen die Atomkraft aufmarschieren? Oder ist die Akzeptanz grösser und der Widerstand geringer geworden?

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Atel-Chef: Jetzt bauen wir ein AKW

Atel-Chef: Jetzt bauen wir ein AKW

Was die Bevölkerung davon hält, scheint der ganzen Wirtschaft offenbar egal zu sein.
Die Sonntagszeitung schreibt:
„Giovanni Leonardi, Chef des Stromkonzerns Atel, will bis Ende Jahr ein Konsortium für den Bau neuer Atomkraftwerke auf die Beine stellen. Laut Leonardi könnte das Konsortium schon 2008 ein Gesuch für eine Rahmenbewilligung einreichen, falls an einem bestehenden Standort wie Gösgen oder Beznau geplant werde…“

» ganzer Artikel der Sonntagszeitung

Mutloser Energieentscheid des Bundesrates

Mutloser Energieentscheid des Bundesrates

Leo Scherer, Energiekampagne Greenpeace Schweiz, sagt dazu: «Das ist ein mutloser Entscheid, der dem Klima nicht hilft. Mit dem Festhalten an Grosskraftwerken setzt der Bundesrat die Hochenergie- und Verschwendungs-Politik fort, die Schuld ist am Klimawandel. Dem Bundesrat in der heutigen Zusammensetzung fehlt offensichtlich der Mut zu einer zukunftsfähigen Klima- und Energiepolitik. Nun liegt es am Volk, an den Parlamentswahlen vom 21. Oktober für den Klimaschutz zu wählen. Die Schweiz braucht Politiker, welche die Energiewende nun durchsetzen: Grosskraftwerke sind dabei nur ein Hindernis.»

» Greenpeace Schweiz