54 % des deutschen Stroms sind erneuerbar – deutlicher kann der richtige Weg nicht sein

Deutschland hat seinen Strommix in kurzer Zeit radikal verändert – und die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache.
Im Jahr 2000 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bei 6.3 %.
2024 liegt er bei über 54 %.
Ein Plus von fast 50 Prozentpunkten in nur zwei Jahrzehnten.
Der Verlauf zeigt eine kontinuierliche, deutliche Verschiebung:
- 2013: rund 25 %
- 2015: etwa 30 %
- 2018: ca. 38 %
- 2022: 44 %
- 2023/2024: 54 %+
Parallel dazu schrumpfen die fossilen Energieträger:
- Strom aus Braunkohle: −9 %
- Strom aus Steinkohle: −30 %
Die erneuerbaren Energien legen dagegen massiv zu:
- Solarenergie: +18.6 %
- Wasserkraft: +13.3 %
- Offshore-Wind: +9.4 %
- Onshore-Wind: leicht rückläufig (−3.3 %), aber immer noch ein zentraler Pfeiler.
Das Bild ist eindeutig:
Deutschland produziert bereits mehr als die Hälfte seines Stroms erneuerbar – und die fossile Erzeugung bricht ein. Der eingeschlagene Weg funktioniert, und er funktioniert messbar.
Bis 2030 sollen die erneuerbaren mindestens 80 % des Stroms liefern.
Wenn man sich die Entwicklung der letzten 20 Jahre anschaut, ist das nicht Wunschdenken, sondern eine logische Fortsetzung.
Die Zahlen zeigen:
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht nur der richtige Weg – er ist schlicht der erfolgreiche Weg.
Und ja: Auch die Schweiz kann sich davon eine Scheibe abschneiden. Denn rechnet man die Wasserkraft heraus, liegen wir beim Ausbau von Solar- und Windenergie deutlich zurück. Gerade weil die Wasserkraft bereits einen starken, stabilen Anteil abdeckt, wäre es für uns umso einfacher, den restlichen erneuerbaren Anteil schneller auszubauen und damit insgesamt deutlich zuzulegen.