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Kategorie: Sicherheit

Olkiluoto/Finnland

Olkiluoto/Finnland

Grosse Mängel beim EPR-AKW-Bau in Olkiluoto/Finnland

Beim Bau des französisch-deutschen EPR-Atomkraftwerks in Olkiluoto bestehen punkto Sicherheit und Funktionstüchtigkeit grosse Mängel. Sage und schreibe 700 Mängel wurden im letzten Jahr festgestellt. Der grösste Teil dieser Probleme werden nur sehr zögerlich oder gar nicht bekannt gegeben. Der Bau der Anlage liegt schon eineinhalb Jahre im Rückstand auf den ursprünglichen Zeitplan.

Mehr Infos:
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/…
Ausführliches Hintergrundpapier zum EPR in Olkiluoto/Finnland:
http://www.greenpeace.org/finland/fi/dokumentit/ol3briefing#

Olkiluoto

Tschernobyl

Tschernobyl

Unvergängliche Atom-Katastrophen

Heute vor 21 Jahren explodierte Reaktorblock IV des Atomkraftwerks Tschernobyl. Der Unfall wird von der Atomwirtschaft nach wie vor heruntergespielt, doch die Spätfolgen beginnenerst:  in der Ukraine und in Weissrussland leiden heute Kinder an Krebs, Erbgutschäden und Herzkrankheiten. Und Tschernobyl ist nicht das einzige Beispiel. In der Schweiz wächst die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls, wegen den überalterten Schweizer Reaktoren von Jahr zu Jahr.

Morgen vor 21 Jahren passierte das, was laut AKW-Betreibern gar nicht passieren kann: Der Super GAU in Tschernobyl. Es war der grösste und teuerste Unfall der Menschheit. Dieser Tatsache zum Trotz gerät Tschernobyl zu Unrecht langsam aber sicher in Vergessenheit. Obwohl die umliegenden Zonen evakuiert sind, der Sarkophag bald neu gebaut ist und die unangenehmen Bildern vergessen gehen, geht die Katastrophe weiter:
Leiden an Herzkrankheit, Krebs und Erbgutschäden sind die Spätfolgen des Atomunfalls. Gesunde Kinder aus verstrahlten Dörfern sind heute eine Seltenheit.

tschernobyl

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AKW ohne Strom = Kernschmelze

AKW ohne Strom = Kernschmelze

Wie der Zwischenfall in Schwedischen AKW Forsmark zeigt, das ein AKW nach einer Abschaltung nicht wirklich abgeschaltet ist.

Ein normaler Automotor muss, wie jeder weiss, auch gekühlt werden. Ist der Kühler kaputt, zuwenig Kühlflüssigkeit im Kühler usw. darf man nicht weiterfahren, sonst verschrottet man dabei den eigenen Motor. Er überhizt und geht kaputt.
Wird ein Automotor abgeschaltet, braucht es keine aktive Kühlung mehr. Der Motor kühlt von selbst ab.

Wird ein AKW „abgeschaltet“, unterbricht man dabei die Kernspaltung. Die Brennstäbe bzw. der Reaktorkern muss aber weiterhin aktiv gekühlt werden. Geschieht dies nicht kommt es zur Kernschmelze.
Eine aktive Kühlung erfordert daher Pumpen die den Kühlwasserkreislauf aufrecht erhalten und die Pumpen wiederum brauchen daher auch eine Energiequelle, Strom oder (meist) Diesel je nach deren Antrieb.

Laut der nationalen Atomsicherheitsbehörde „Statens Kärnkraftsinspektion“ SKI kam es im Schwedischen AKW Fosmark am Dienstag, den 25. Juli 2006 zu einem Kurzschluss in einer die Reaktoren mit Strom versorgenden Einheit, während sich der zweite Reaktor zwecks Nachfüllung ausser Betrieb befand. Daraufhin wurde die gesamte Elektrizitätsproduktion gestoppt. Von den für die Notstromversorgung der Sicherheitssysteme vorgesehenen vier Diesel-Generatoren sprangen lediglich zwei automatisch an. Erst nach etwa 20 Minuten konnte das Problem manuell behoben werden.

Die Reaktionen zu dem Vorfall sind zwiegespalten. In einem Interview mit dem Stockholmer „Svenska Dagbladet“ schilderte der langjährige Chef der Konstruktionsabteilung von Vattenfall Lars-Olov Höglund, dass es bis zu einer Kernschmelze nur eine Sache von Minuten gewesen sei. Lediglich die Reaktorschnellabschaltung und die funktionierenden Teile des Notkühlsystems hätten schlimmeres verhindert. In einer Pressemitteilung sagte Henrik Paulitz, Atomexperte von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW: „Wären noch mehr Fehler in der automatischen Steuerung des schwedischen Atomkraftwerks aufgetreten, dann hätte die Welt in der vergangenen Woche möglicherweise ihren zweiten Super-GAU erlebt“. Demgegenüber wiesen Forsmarks Sicherheitschef Ingvar Berglund sowie die SKI die Äusserungen als übertrieben zurück. Laut Andreas Bredfell, Sprecher der SKI, habe die Gefahr einer Kernschmelze nicht bestanden, sagte er dem BBC-Onlinedienst. Zwei der vier Notstromaggregate seien ausreichend, um die Kühlung der Brennstäbe zu gewährleisten. Zudem habe das Kraftwerk im Notfall Gasturbinen.

Bleibt zu hoffen dass die Sicherheitssysteme in einem Notfall in Zukunft wirklich funktionieren.

Jedenfalls zeigt dieser Vorfall dass ein Terroranschlag auf ein AKW wohl ein leichtes Unterfangen sein kann. Hauptstromleitung kappen, Notstrom ausser Gefecht setzen und der Supergau ist nur noch eine Frage von Minuten.

akawbombe

 

Bombenalarm in schwedischem Atomkraftwerk

Bombenalarm in schwedischem Atomkraftwerk

Die schwedische Polizei hat den Bombenalarm im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark heute aufgehoben.
Ein Spezialtrupp mit Spürhunden habe die Anlage untersucht, teilte ein Polizeisprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur TT mit. „Wir bleiben in Kontakt mit der Kriminalpolizei und den Sicherheitsbehörden“, sagte Sprecher Christer Nordström. Es bestehe keine unmittelbare Gefahr.
Die Zugangsstrassen waren abgesperrt worden. Der Betrieb der Anlage wurde jedoch nicht unterbrochen und die Mitarbeiter entgegen früheren Meldungen auch nicht evakuiert.

Mehrfach Störfälle
Forsmark liegt etwa hundert Kilometer nördlich von Stockholm an der schwedischen Ostküste. In der Vergangenheit hatte es in der Anlage mehrfach Störfälle gegeben.

Der schwerste ereignete sich im Juli 2006, als nach einem Elektrizitätsausfall auch die Notstromversorgung nur schleppend angelaufen war. Nach Angaben von Experten wurde das Schmelzen des Reaktorkerns nur knapp vermieden.

ZWILAG Flugzeugabsturzsicher?

ZWILAG Flugzeugabsturzsicher?

Laut HSK seine die Schweizer AKWs Flugzeugabsturzsicher. Dies Weiss die HSK erst seit nach dem 11. September 2001. Ganz abgesehen davon, das dies ja nie getestet werden konnte, fragt sich auch wie es denn mit dem Zwischenlager „ZWILAG“ in Würenlingen bezüglich Flugzeugabsturzsicherheit steht?
Ein Blick auf die Website von ZWILAG lässt böses erahnen, denn es handelt sich dabei offenbar nicht um ein besonders geschütztes Gebäude.
Daher starte ich nun eine kurze Anfrage über deren Kontaktseite.
Mal sehen was ZWILAG diesbezüglich antwortet?

» ZWILAG

Bild des ZWILAG: http://www.zwilag.ch/_zwi/_img/img_00_zwilag_l.jpg

Wie Atomkraftbefürworter Fakten verdrehen

Wie Atomkraftbefürworter Fakten verdrehen

In einem Kommentar zum Beitrag „Neuer Atomreaktortyp EPR nicht Flugzeugabsturzsicher“ behauptet Herr Ben Volmert von der NAGRA: „Fakt ist, dass ein Passagierjet praktisch nicht zielgenau und effektiv auf ein KKW gesteuert werden kann (von Amateuren schon gar nicht)“. Das würde ja bedeuten, dass ein Flugzeug gar nicht zielgenau auf eine Landepiste eines Flughafens aufgesetzt werden kann? Häää?
Herr Volmert verleugnet demnach auch das Attentat vom 11. September 2001 auf die Twin Towers in New York und dem Pentagon in Washington DC. In allen drei Fällen wurde je eine Passagiermaschine zielgenau von Amateuren in die Hochhäuser und das US-amerikanische Verteidigungsministerium gelenkt.

Es ist wirklich ein bedrückendes Gefühl zu wissen, dass solche Leute für die sicherer Endlagerung von Atommüll angestellt sind.

Hier ein Bild dessen, was bei der NAGRA als Faktisch unmöglich bezeichnet wird:

****NACHTRAG***

Herr Ben Volmert, der diese Behauptung gepostet hat, bittet darum klarzustellen das es sich hier um seine eigene private Meinung handelt.  Herr Volmert ist Mitarbeiter der NAGRA, deswegen konnte davon ausgegangen werden dass dies offenbar die Meinung der NAGRA ist. Es ist (bis jetzt) diesbezüglich keine offizielle Stellungnahme oder Bitte um Korrektur von der NAGRA eingetroffen.  Trotzdem, da Herr Volmert ausdrücklich beteuert hier seine Meinung als Privatperson zu äussern und nicht als Vertreter der NAGRA, wurde der Titel dieses Beitrages auf persönliche Bitte von Herrn Volmert geändert. 

Neuer Atomreaktortyp EPR nicht Flugzeugabsturzsicher

Neuer Atomreaktortyp EPR nicht Flugzeugabsturzsicher

Interessante Feststellungen gehen aus einem Dokument das vor einem Jahr an die Öffentlichkeit geriet hervor. Bei dem Dokument handelt es sich um einen Bericht der EDF (Eléctricité de France) an den Generaldirektor für Nukleare Sicherheit und Strahlenschutz (Sûreté Nucléaire et de la Radioprotection). Der Bericht setzt sich mit der Widerstandsfähigkeit des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR1) auseinander (der auch in der Schweiz zur Diskussion steht), der in Flamanville, im französischen Département Manche, errichtet werden soll.

Der Bericht beschäftigt sich insbesondere mit der Hypothese eines Flugzeuganschlags auf das Atomkraftwerk der „neuen Generation“. Demzufolge könnte das künftige EPR-Atomkraftwerk in Flamanville – es handelt sich um den gleichen Typ wie das finnische Atomkraftwerk, das in Olkiluoto gebaut wird – einem Unfall oder einem Terroranschlag, wie der am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten verübt wurde, nicht standhalten.

Zehnmal sicherer als 100% sicher?

Zehnmal sicherer als 100% sicher?

„Der EPR ist zehn mal sicherer, als die herkömmlichen Atomkraftwerke“ sagt die konservative französische Industrieministerin Fontaine.
Wie ist das möglich? Wurde uns nicht jahrzehntelang eingetrichtert, die bisherigen AKW`s seien zu hundert Prozent sicher?