Fukushima – Die Chronik einer Atomkatastrophe | Doku | ARTE

Fukushima – Die Chronik einer Atomkatastrophe | Doku | ARTE

Zehn Jahre danach als Erinnerung an die Atomkatastrophe von Fukushima eine präzise wie erschütternde Rekonstruktion der Ereignisse vom 11. März 2011. Sie zeigt: Unter den gegebenen Umständen damals, mit dieser Anlage am Meer und dem für einen solchen Fall nicht ausreichend geschulten Personal, war eine Katastrophe niemals auszuschließen.

Am 11. März 2011 kam es infolge eines Tsunamis in der Atomanlage nahe der japanischen Stadt Fukushima zu einer folgenschweren Unfallserie, die in einem nuklearen Super-GAU gipfelte. Das größte Rätsel ist bis heute, wie es zu einem Totalausfall der Stromversorgung und infolgedessen zu einer mangelhaften Kühlung der Reaktorkerne und Brennstäbe kommen konnte – mit der bekannten fatalen Kettenreaktion von der Kernschmelze bis zum Freisetzen erheblicher Mengen an Radioaktivität.
Die Dokumentation liefert anhand zahlreicher Simulationen wesentliche Erkenntnisse über diese Vorgänge. Ebenfalls ungeklärt war bisher, inwieweit sich die Arbeiter der Schäden an der Anlage bewusst waren, da sie mit einer völlig unbekannten Situation konfrontiert waren. Interviews mit den zum Zeitpunkt der Havarie diensthabenden Mitarbeitern ermöglichen es, die Ereignisse im Kontrollraum des Kernkraftwerks genau zu rekonstruieren. Anhand von 3D-Computergrafiken, nachgestellten Szenen und Exklusivinterviews versucht die Dokumentation nachzuweisen, dass die tatsächlichen Verhältnisse im Reaktorblock 1 viel gefährlicher waren, als es die Arbeiter in der Kontrollzentrale ahnen konnten.
Zudem wirft die Dokumentation ein Schlaglicht auf bisher selbst von Experten nicht erkannte Schwachstellen von Atomkraftwerken. Diese Erkenntnisse könnten zu einer Neubewertung der nuklearen Sicherheitspolitik führen.

Dokumentation von Steve Burns (Japan 2012, 48 Min)

Fukushima heute: Leben im Katastrophengebiet | Quarks

Fukushima heute: Leben im Katastrophengebiet | Quarks

Die Region Fukushima. 15 Kilometer vom Atomkraftwerk Daiichi entfernt, 10 Jahre nach der Katastrophe scheint wieder alles in Ordnung – zumindest äußerlich. Ein Team von Quarks ist in die ländliche Region gereist – und hat recherchiert: Wie ist die Lage in Fukushima heute?

Wie ein Bumerang: Radioaktiver Sahara-Staub kommt zurück nach Frankreich

Wie ein Bumerang: Radioaktiver Sahara-Staub kommt zurück nach Frankreich

Im vergangenen Monat wehte mehrmals Sahara-Staub über Teile Spaniens, Frankreichs und auch Deutschland. Die französische Organisation zur Kontrolle der Radioaktivität im Westen (ACRO) hat dabei eine interessante Beobachtung gemacht: sie konnte anormale Cäsium-137-Werte in dem Staub messen, der über Europa wehte, die allerdings keine Gefahr für die Gesundheit darstellten.

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Wie ein Bumerang: Radioaktiver Sahara-Staub kommt zurück nach Frankreich
Euronews Artikel
Terrorangriffe auf Atomkraftwerke?

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Wie sicher sind unsere AKW’s gegenüber einem Terrorangriff? Wie sicher sind Atomtransporte? Alles was Sicherheit betrifft wird geheim gehalten um Terroristen nicht auf „böse Gedanken“ zu bringen. Doch sind uns Terroristen nicht immer einen Schritt voraus gewesen?

Arte untersuchte dieses Thema etwa tiefer:

Erneut menschlicher Fehler im AKW Leibstad

Erneut menschlicher Fehler im AKW Leibstad

Im Atomkraftwerk Leibstadt AG ist es wegen eines menschlichen Fehlers auf einem Abstellplatz zu einer höheren Strahlenbelastung gekommen. Das AKW hat gemäss Aufsichtsbehörde Ensi die Qualitätssicherung seiner Arbeiten «teilweise versäumt».

Das neue Vorkommnis zeige, dass die Massnahmen, abgeleitet aus der Ursachenanalyse von vorangegangenen menschlichen Fehlern, keine Wirkung gehabt hätten. Das hält das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) am Donnerstag auf seiner Website fest.

Artikel auf bluewin.ch

Erneut menschlicher Fehler im AKW Leibstadt